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Die Besten Kulipa-Alternativen (2026): Bleap, Rain, Gnosis Pay & Mehr

31 July 2026  ·  Aktualisiert 31 July 2026

Gabriel Caetano

Gabriel Caetano

MASTERCARD

Die Besten Kulipa-Alternativen (2026): Bleap, Rain, Gnosis Pay & Mehr

Suchen Sie eine Alternative zu Kulipa? Vergleichen Sie die besten Kulipa-Alternativen 2026, darunter Bleap, Rain, Gnosis Pay, Baanx und Immersve, nach Regulierung, Verwahrung und Krypto-Karten.

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Die besten Kulipa-Alternativen 2026: Bleap, Rain, Gnosis Pay und mehr im Vergleich

Wenn deine Krypto-Karte von heute auf morgen nicht mehr funktioniert hat, bist du nicht allein – und wie du am schnellsten wieder zahlungsfähig wirst, hängt davon ab, wer du bist. Kulipa, das Pariser Startup für Stablecoin-Karteninfrastruktur, das 9,2 Millionen US-Dollar eingesammelt und über 120.000 Karten ausgegeben hatte, musste am 29. Juli wegen Zahlungsunfähigkeit dichtmachen. Damit fielen abrupt die Zahlungskarten von rund 20 Fintech-Kunden weg, darunter Solflare und Ready. Dieser Guide zeigt dir die stärksten Alternativen, unter anderem Bleap, eine selbstverwahrte Mastercard, die für Privatpersonen, die einfach wieder bezahlen wollen, ganz vorne liegt. Allerdings war Kulipa reine White-Label-Infrastruktur – Unternehmen und Privatnutzer brauchen also unterschiedliche Lösungen, und genau das behandeln wir hier getrennt.

Dieser Guide richtet sich an Finance-Teams, Gründer und ganz normale Kartennutzer, die nach dem Aus von Kulipa jetzt schnell handeln müssen. Entscheidend sind dabei die regulatorische Aufstellung, die Stablecoin-Unterstützung, das Custody-Modell und ob ein Anbieter nur eine einzelne Funktion oder gleich die komplette Infrastruktur ersetzt.

Deine Krypto-Karte ist tot. Du musst trotzdem bezahlen können. Bleap ist eine selbstverwahrte Mastercard-Debitkarte mit 0 % FX-Gebühren und bis zu 20 % Cashback – und weil sie selbstverwahrt ist, sitzt dein Geld nie bei einem Aussteller fest. Jetzt die Bleap-Karte holen →

1. Warum Kulipa dichtgemacht hat – und was betroffene Nutzer jetzt tun müssen

Die Kulipa-Pleite: Was ist passiert

Kulipa ist nicht sanft ausgelaufen. Wer am 29. Juli mit seiner Solflare-Karte an der Kasse stand und die Karte abgelehnt wurde, hat es auf die harte Tour erfahren. Keine Warn-E-Mail. Keine Übergangsphase. Kein Puffer. Das Unternehmen wurde wegen Solvenzproblemen abgewickelt.

Kulipa lieferte die Infrastruktur für Stablecoin-gestützte Zahlungsprodukte im Fintech-Bereich. Das Unternehmen gab gebrandete Debitkarten aus, eröffnete virtuelle Konten und ermöglichte konforme globale Zahlungen. Zu den Kunden gehörten Neobanken, Fintechs, Payroll-Anbieter, Krypto-Wallets und Spend-Management-Plattformen. Gegründet wurde Kulipa 2023, der Sitz war in Paris. Die Auswirkungen trafen direkt die Endnutzer. Ein erstes Warnsignal gab es schon im Juni: Crypto Briefing berichtete, dass Ready den Kartenservice für Nutzer außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums stoppte, nachdem Kulipa als reguliertes Karten-Emissionsunternehmen Änderungen vorgenommen hatte – betroffene Nutzer bekamen dafür gerade mal eine Stunde Vorlauf.

Die einzige Gruppe, die verschont blieb, zeigt die eigentliche Lektion. Solflare-Nutzer waren nur deshalb auf der sicheren Seite, weil die Karte des Wallets so gebaut war, dass Ausgaben direkt aus der Self-Custody-Wallet der Nutzer im Moment des Kaufs abgebucht wurden – ohne dass jemals ein Guthaben bei Kulipa lag.

Sofortmaßnahmen für Kulipa-Nutzer

  • Alle wiederkehrenden Zahlungen, die an die tote Karte gekoppelt sind, sofort einfrieren und Anbieter informieren, bevor Verlängerungen fehlschlagen.
  • Jetzt die komplette Transaktionshistorie und alle Compliance-Unterlagen exportieren, solange der Datenzugriff noch funktioniert.
  • Herausfinden, welche kritischen Zahlungsflüsse einen 1:1-Ersatz brauchen und welche man einfach pausieren kann.
  • Eine interne Deadline für die Migration festlegen, damit sich die Lücke nicht über Wochen hinzieht.

2. Was Kulipa geboten hat: Der Funktionsumfang, den jede Alternative erfüllen muss

Kulipa war nicht einfach eine Karte. Es war ein ganzes Ökosystem. Eine Anlaufstelle, die Fintechs dabei half, stablecoin-gestützte Zahlungsprodukte wie Karten, virtuelle Konten und Wallets auf den Markt zu bringen. Über eine einzige API konnten Kunden physische und virtuelle Kartenprogramme in den meisten Ländern starten. Die Karten wurden weltweit bei über 150 Millionen Händlern akzeptiert, dank der Visa- und Mastercard-Netzwerke.

Diese Grundausstattung muss jede echte Alternative bieten können:

  • Krypto-finanzierte Karten. Physische und virtuelle Ausgabe, direkt finanziert aus On-Chain-Guthaben.
  • Stablecoin-Abwicklung. Händler mussten kein Krypto akzeptieren, damit Nutzer ihr Guthaben ausgeben konnten – Kulipa wandelte USDC im Hintergrund in Fiat-Währung um. Damals unterstützte die Plattform USDC, dessen Wrapped-Versionen sowie Paxos.
  • Fiat-Ein- und Auszahlung. IBAN-Konten ermöglichten Nutzern einen unkomplizierten Ein- und Ausstieg, wobei Kulipa sämtliche Umrechnungen zwischen Fiat-Währungen und Stablecoins übernahm.
  • AML- und KYC-Tools sowie die Verwaltung mehrerer Nutzerkonten.

Und hier kommt der ehrliche Teil: Eine einzelne Funktion nachzubauen ist einfach. Den gesamten Stack samt regulatorischer Absicherung zu replizieren, ist die eigentliche Herausforderung – und genau deshalb passt keine einzelne Alternative auf alle ehemaligen Kulipa-Nutzer gleichermaßen.

3. Warum MiCA-Konformität das entscheidende Kriterium bei der Wahl einer Kulipa-Alternative ist

Was MiCA für Krypto-Zahlungsanbieter bedeutet

MiCA, die EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Werte, ist inzwischen der grundlegende Rahmen für Krypto-Zahlungsanbieter innerhalb der EU. Für B2B-Krypto-Zahlungen sind vor allem zwei Lizenzkategorien relevant: die Zulassung als Krypto-Dienstleister (CASP) und die Regeln für E-Geld-Token bei Stablecoin-Guthaben. Die Verordnung überschneidet sich außerdem mit bestehendem Zahlungsverkehrsrecht. Am 10. Juni 2025 veröffentlichte die Europäische Bankenaufsichtsbehörde ein sogenanntes No-Action-Letter zum Zusammenspiel von PSD2 und MiCA – das erste Mal, dass dieses Instrument genutzt wurde, um die Überschneidungen zwischen dem alten Zahlungsverkehrsrecht und dem neuen europäischen Krypto-Rahmenwerk zu klären. Eine MiCA-lizenzierte Plattform birgt schlicht ein geringeres operationelles und rechtliches Risiko, weil eine Aufsichtsbehörde mitschaut.

Was es kostet, hier falsch zu liegen

Einen nicht lizenzierten Anbieter nach MiCA zu nutzen, ist ein echtes Geschäftsrisiko – nicht nur ein Häkchen auf der Compliance-Liste. Aufsichtsbehörden greifen durch, indem Banken Konten de-riskieren, einfrieren oder der Reputationsschaden bestehen bleibt, selbst wenn die Strafe längst bezahlt ist. Bei einem MiCA-konformen Anbieter solltest du echte AML- und KYC-Standards erwarten: Identitätsprüfung, Offenlegung der wirtschaftlich Berechtigten und laufendes Monitoring.

Was "regulierte Krypto-Plattform" in der Praxis wirklich bedeutet

Drei Dinge unterscheiden eine wirklich regulierte Plattform von einer umgelabelten Wallet: getrennte Verwahrung von Kundengeldern, echte Audit-Trails mit Transaktionsüberwachung und transparente Custody-Regelungen. Der Kulipa-Kollaps hat gezeigt, warum gerade der dritte Punkt am wichtigsten ist. Wenn der Anbieter die Gelder nie selbst hält, kann eine Insolvenz dein Geld auch nicht mit sich in den Abgrund ziehen. Bleap ist von Grund auf self-custodial, dein Guthaben bleibt also immer unter deiner eigenen Kontrolle – und Bleap ist MiCA-konform und fragt nur die Informationen ab, die für die regulatorische Zulassung tatsächlich nötig sind.

4. Bleap: Die stärkste Alternative für alle, die eine Krypto-Karte verloren haben

Warum Bleap in dieser Liste für ehemalige Kartennutzer ganz vorne steht

Lass mich klarstellen, was Bleap ist und was nicht. Bleap ist ein Fintech-Kartenanbieter mit einer selbstverwalteten Mastercard-Debitkarte – keine White-Label-Plattform, die du an eigene Nutzer weitervermittelst. Wenn du persönlich eine Solflare-, Ready- oder ähnliche Kulipa-basierte Karte genutzt hast und einfach wieder mit deinen Stablecoins bezahlen willst, ist Bleap der nächstliegende Ersatz. Und das Ganze basiert genau auf der Architektur, die Solflare-Nutzer beim Zusammenbruch geschützt hat: Self-Custody, bei der kein Guthaben beim Anbieter liegt.

Die Kernfunktionen von Bleap

  • Eine Mastercard-Debitkarte, die du überall dort nutzt, wo Mastercard akzeptiert wird – physisch und virtuell, für den Alltag, auf Reisen und für Krypto.
  • Stablecoin-Zahlungen in USDC, mit Unterstützung für über 50.000 Token auf Arbitrum, Solana und Base.
  • Einzahlungen in EUR, USD und MXN – ohne Gebühren, ohne FX-Aufschlag und ohne versteckte Kosten.
  • 0 % FX-Gebühren bei jedem Kauf, ohne monatliches Abo.
  • Bis zu 20 % Cashback, ausgezahlt in USDC, auf Gaming, Streaming und alltägliche Ausgaben.
  • Gebührenfreier Krypto-Handel, ohne Gas-Kosten und ohne Spread-Aufschlag, gasless auf allen unterstützten Netzwerken inklusive Solana und Arbitrum.

Compliance und Custody-Architektur von Bleap

Bleap wickelt das übliche AML- und KYC-Onboarding als MiCA-konformes Fintech-Unternehmen ab, doch das Custody-Modell ist der eigentliche Clou. Da das Konto selbstverwaltet ist, behältst du die volle Kontrolle über dein Geld – ein Solvenzproblem beim Anbieter kann dein Guthaben also nicht einfrieren oder beschlagnahmen. Das ist keine Marketingfloskel, sondern genau der Unterschied, der Solflare-Kartennutzer schadlos hielt, während andere ausgesperrt wurden.

Wo Bleap nicht die richtige Lösung ist

Wenn du ein Fintech oder Wallet bist, das Kulipa genutzt hat, um White-Label-Karten an Tausende eigene Kunden auszugeben, ersetzt Bleap das nicht. Bleap ist eine Verbraucherkarte, keine Corporate-Expense-Management-Software oder eine B2B-Issuing-API. Für diesen Bedarf schau dir weiter unten Rain, Baanx oder Immersve an. Das ehrlich zu sagen, ist genau der Punkt dieses Guides.

Wenn du als Privatperson USD ungenutzt liegen hast, lohnt sich neben der Karte auch ein Blick auf Bleaps Sparvaults: Steady mit 3,65 % AER (geringstes Risiko) und Dynamic mit 3,83 % AER (niedriges Risiko), mit einer Mindesteinlage von nur 1 $ und 0 % Auszahlungsgebühren. EUR-Sparoptionen kommen bald dazu.

Soll dein Alltagsgeld für dich arbeiten und dir auch noch was zurückgeben? Bleap bietet 0 % FX-Gebühren und bis zu 20 % Cashback, von Anfang an self-custodial, ganz ohne monatliches Abo. Jetzt die Bleap-Karte holen →

5. Die besten Kulipa-Alternativen im Ranking und Vergleich

Neben Bleap bedienen mehrere Plattformen unterschiedliche Zielgruppen. Unternehmen, die eine White-Label-Kartenausgabe brauchen, bewegen sich in einer ganz anderen Liga als private Kartennutzer. Wichtig ist, das passende Tool für den jeweiligen Bedarf zu finden.

Vergleichstabelle: Kulipa-Alternativen auf einen Blick

Anbieter

Regulierung

Krypto-Karte

Stablecoin B2B

Fiat-Ein-/Auszahlung

AML/KYC

Verwahrung

Am besten geeignet für

Bleap

MiCA-konform, EWR

Ja, Mastercard-Debitkarte

Nein, Fokus auf Privatnutzer

Einzahlungen in EUR, USD, MXN (gebührenfrei)

Ja

Selbstverwahrend

Privatpersonen, die eine Krypto-Karte verloren haben und wieder zahlen möchten

Rain

Visa + Mastercard Principal Member, über 150 Jurisdiktionen

Ja (White-Label)

Ja

Ja

Ja (Enterprise)

Issuer-Modell

Fintechs, die eine komplette White-Label-Infrastruktur brauchen

Gnosis Pay

MiCA-konform, PSD2-ready

Ja, selbstverwahrende Visa-Karte

Über White-Label-Partner

Eingeschränkt

Ja (Sumsub)

Selbstverwahrend (Safe)

DeFi-affine Nutzer im EWR/UK

Baanx (Crypto Life)

E-Geld-Lizenzen UK/EU

Ja (White-Label)

Ja

Ja

Ja

Selbstverwahrung möglich

Wallets und Apps, die White-Label-Karten anbieten wollen

Immersve

Mastercard-Ausgabeinfrastruktur

Ja, kryptobesicherte Mastercard

Ja

Ja

Partnerverwaltet

Custodial + Non-Custodial

Unternehmen, die API-/On-Chain-Kartenausgabe wollen

Bleap erweitert laufend seine Einzahlungswährungen; EUR-Sparvaults sollen bald folgen. Regulierung und Verwahrung spiegeln jeweils die öffentliche Positionierung der Anbieter zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider.

Bleap

Die beste Wahl für ehemalige Nutzer von Kulipa-basierten Karten. Self-Custodial-Mastercard, 0% FX-Gebühren, bis zu 20% Cashback und gebührenfreie Einzahlungen in EUR, USD und MXN. Die komplette Übersicht findest du in Abschnitt 4.

Alternative 2: Rain

Rain kommt einem gleichwertigen White-Label-Ersatz für Fintechs am nächsten. Das Unternehmen bietet Stablecoin-Infrastruktur für Kartenherausgeber an und ist kürzlich Mastercard Principal Member geworden – dadurch kann Rain nun Kredit- und Prepaid-Karten im Mastercard-Netzwerk anbieten. Über die Plattform können Unternehmen konforme Stablecoin-Karten herausgeben, die überall dort funktionieren, wo Visa akzeptiert wird, Rewards anbieten, Fiat in Stablecoins umwandeln und Auszahlungen abwickeln. Mehr als 200 Unternehmen nutzen Rain bereits und wickeln damit über 3 Milliarden US-Dollar an annualisierten Transaktionen ab. Auch finanziell steht Rain gut da: In einer Series-C-Runde unter Führung von ICONIQ sammelte das Unternehmen 250 Millionen US-Dollar ein, was einer Bewertung von 1,95 Milliarden US-Dollar entspricht. Ideal für Neobanken, Plattformen und Unternehmen, die zuvor ein Programm über Kulipa betrieben haben.

Alternative 3: Gnosis Pay

Gnosis Pay ist eine starke Self-Custody-Option im EWR und in Großbritannien. Der Anbieter wurde 2023 gestartet und verknüpft eine Visa-Debitkarte direkt mit einer selbstverwalteten Smart-Contract-Wallet. Nutzer behalten dabei die Kontrolle über ihre Private Keys, bis im Moment der Transaktion Stablecoins aus der Wallet gezogen werden, um die Zahlung abzuwickeln. Die Infrastruktur basiert auf Self-Custody, ist Multi-Chain-fähig über Ethereum, Polygon und Gnosis Chain hinweg und setzt auf Sumsub für KYC/AML sowie eine MiCA-konforme, PSD2-taugliche Ausrichtung. Zwei Dinge sollte man dabei im Hinterkopf behalten: Gnosis Pay verlangt eine jährliche Gebühr von 30 € für die Verwaltung der Safe-Smart-Contract-Wallet, und das Angebot ist geografisch auf den EWR beschränkt. Zudem nimmt Gnosis Pay selbst keine direkten Anmeldungen mehr an – neue Nutzer müssen über Zeal in der EU oder Picnic in Brasilien einsteigen, da sich das Team 2025 auf B2B-Lizenzierung umorientiert hat. Das Cashback-Programm funktioniert, allerdings mit Einschränkungen: Man braucht mindestens 0,1 GNO, um überhaupt etwas zu verdienen, und ein wöchentliches Limit begrenzt die anrechenbaren Ausgaben.

Alternative 4: Baanx (Crypto Life)

Baanx ist ein White-Label-Programmanager mit solider regulatorischer Basis. Das Unternehmen mit Sitz in Großbritannien bietet Zahlungs- und Digital-Banking-Dienstleistungen an und arbeitet unter E-Geld-Lizenzen (Electronic Money Institution) in Großbritannien und der EU. Größtenteils fungiert Baanx als White-Label-Anbieter, der Karten für Self-Custody-Wallets und DeFi-Anwendungen bereitstellt, hauptsächlich über die Mastercard-Infrastruktur. Das hauseigene Programm Crypto Life steht hinter Produkten wie der MetaMask Card und der Ledger Card. Ein Punkt, den man bei der Prüfung im Blick haben sollte: Exodus hat vereinbart, W3C Corp zu übernehmen, die Muttergesellschaft von Monavate und Baanx. Damit positioniert sich das Unternehmen, um On-Chain-Zahlungen von der Wallet bis zur Karte zu kontrollieren und Karten über Visa, Mastercard und Discover in den USA, Großbritannien und der EU auszugeben. Ideal für Wallets und Apps, die Karten mit eigenem Branding anbieten möchten, ohne selbst zum Kartenherausgeber zu werden.

Alternative 5: Immersve

Immersve ist eine API-first Issuing-Plattform. Sie ermöglicht es Unternehmen, kryptobesicherte Mastercard-Zahlungskarten auszugeben – Partner integrieren dabei über REST-APIs und On-Chain-Smart-Contracts, um KYC abzuwickeln, Stablecoin-Funding anzubinden und virtuelle, physische oder mobile Karten auszustellen. Unterstützt werden sowohl Custodial-Integrationen als auch Non-Custodial-Lösungen, bei denen Nutzer direkt aus ihren Self-Custody-Wallets einzahlen. Eine praktische Option für Teams, die eine flexible On-Chain-Funding-Architektur suchen. Erwähnenswert ist, dass es mit Bridge – mittlerweile Stripes Infrastruktur-Sparte – auch eine Full-Stack-Alternative gibt, die Stablecoin-Karten-Funktionalität eingeführt und ihre Visa-Partnerschaft ausgebaut hat, sodass Karten inzwischen in mehr als 100 Ländern ausgestellt werden können.

6. Zentrale Bewertungskriterien für B2B-Krypto-Zahlungsalternativen

Stablecoin-Unterstützung und Settlement-Infrastruktur

Prüfe, welche Stablecoins unterstützt werden, etwa USDC, USDT, EURe und ähnliche, und wie das Settlement tatsächlich abläuft. On-Chain-Settlement verändert die wirtschaftliche Grundlage. Stablecoin-Settlement ermöglicht Abwicklungen auch am Wochenende und an Feiertagen, was gebundenes Kapital in manchen Fällen um über 40 % reduziert, da Gelder außerhalb der Bank-Cut-off-Zeiten bewegt werden können. Bedenke aber auch das Settlement-Risiko bei Stablecoins: die Deckung durch den Emittenten und die Einlösegarantien hinter dem Asset, in dem abgerechnet wird.

Krypto-Verwahrungslösung: Wie werden die Gelder wirklich gehalten?

Genau dieses Kriterium hat der Kulipa-Zusammenbruch an die erste Stelle gerückt. Unterscheide zwischen Self-Custody, Drittverwahrern und Omnibus-Wallets. Frage nach Versicherungsschutz und Proof-of-Reserves, und lasse dir die Trennung von Kundenvermögen gemäß MiCA bestätigen. Liegen die Gelder bis zum Moment des Kaufs in deiner eigenen Wallet, wie beim Self-Custody-Modell von Bleap, kann ein Ausfall des Emittenten sie gar nicht erst erreichen.

AML/KYC-Krypto-Compliance: Tiefe und Reibungsverluste

Bei der Business-Registrierung solltest du damit rechnen, dass eine UBO-Offenlegung zusätzlich zur Identitätsprüfung verlangt wird, während Einzelpersonen die übliche Verifizierung durchlaufen. Vergewissere dich, dass laufende Transaktionsüberwachung sowie Abgleiche mit den Sanktionslisten von OFAC, EU und UN stattfinden.

Qualität von Fiat-On-Ramp und Off-Ramp

Achte auf die unterstützten Währungen und Korridore, die Geschwindigkeit der Umrechnung sowie die Dauer bis zur Gutschrift auf dem Bankkonto. Wirf auch einen genauen Blick auf die Gebühren: Spread, Umrechnung und Auszahlung. Für Privatpersonen macht Bleap das Ganze denkbar einfach – Einzahlungen in EUR, USD und MXN ohne Gebühren und mit 0 % FX-Aufschlag, allerdings ohne Möglichkeit, als Unternehmen auf ein Firmenkonto auszuzahlen.

Krypto-Karte für Unternehmen: Praktische Nutzbarkeit

Physische versus virtuelle Ausgabe, Ausgabenkontrollen, Verwaltung von Team-Karten, Belege und Kartennetzwerk-Zugehörigkeit – all das spielt eine Rolle. Rain hat eine eigene Abwicklungsinfrastruktur entwickelt, die Stablecoin-Guthaben nahezu in Echtzeit in über Visa abgewickelte Transaktionen umwandelt. Bei einer Verbraucherkarte bedeutet Nutzerfreundlichkeit vor allem, dass sie an der Kasse einfach funktioniert – genau das ist Bleaps Kernaufgabe.

7. Compliance und regulatorischer Nachweis: Was Sie vor einem Wechsel prüfen sollten

Checkliste zur Lizenzprüfung

  • Prüfen Sie CASP-Registrierungen im ESMA-Register und gleichen Sie den Namen der Gesellschaft ab.
  • Bestätigen Sie eine eventuelle E-Geld-Lizenz sowie etwaige Passporting-Rechte innerhalb des EWR.
  • Fragen Sie Anbieter vor Vertragsabschluss direkt nach Lizenznummer, zuständiger Aufsichtsbehörde und Rechtsraum.

Welche Unterlagen ein regulierter Anbieter vorlegen sollte

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen, die konkrete regulatorische Pflichten benennen.
  • Eine auf Anfrage verfügbare Zusammenfassung der AML-Richtlinie.
  • Geprüfte Finanzberichte oder einen Proof-of-Reserves-Nachweis.
  • Datenresidenz und DSGVO-Konformität für Unternehmen in der EU.

Warnsignale für einen unzureichend regulierten Anbieter

  • Keine benannte Aufsichtsbehörde oder Lizenznummer.
  • Vage Angaben zur Verwahrung oder Unfähigkeit zu erklären, wer die Gelder wann verwahrt.
  • Keine Transaktionsüberwachung oder Möglichkeit zur Meldung verdächtiger Aktivitäten.

8. Abwicklungsgeschwindigkeit, Verfügbarkeit und SLA-Erwartungen

Die Kulipa-Geschichte ist ein Paradebeispiel für Single-Point-of-Failure-Risiken. Der Zusammenbruch hat deutlich gezeigt, warum die Wahl der Karteninfrastruktur schon vor einem Ausfall des Anbieters entscheidend ist – nicht erst danach. Nach dem Aus ist Zuverlässigkeit keine Kür mehr, sondern eine Pflichtanforderung bei der Anbieterauswahl.

Fordere konkrete SLAs ein: Verfügbarkeitsgarantien von 99,9 % oder mehr sowie klar definierte Reaktionszeiten bei Störungen. Mach dir den Unterschied zwischen On-Chain-Settlement-Finalität und internen Ledger-Gutschriften bewusst – das eine ist vertrauensfrei, das andere hängt davon ab, dass der Anbieter zahlungsfähig bleibt. Klassische Kartenprogramme wickeln Zahlungen über mehrere Tage ab und binden so Kapital, während Rain Kartentransaktionen mit Visa täglich über Stablecoins abwickelt. Teste vor jeder vollständigen Migration mit Pilot-Zahlungsvolumen unter realistischen Bedingungen und halte eine zweite Zahlungsschiene aktiv, damit du nie wieder von einem einzigen Anbieter abhängig bist, wenn es um funktionierende Checkouts geht.

9. Integration, Abstimmung und Migration von Kulipa

Technische Integrationsmöglichkeiten

Setze bei automatisierten Abläufen auf REST-APIs und Webhook-Unterstützung, und prüfe die Anbindung an Buchhaltungssysteme wie QuickBooks, Xero und NetSuite sowie alle ERP- oder Spend-Management-Konnektoren, die dein Finanz-Stack benötigt.

Abstimmung nach der Migration

Bilde deine exportierte Kulipa-Transaktionshistorie frühzeitig auf das Format des neuen Anbieters ab. Plane für laufende Transaktionen und ausstehende Abwicklungen während der Umstellung, und dokumentiere die steuerliche und umsatzsteuerliche Behandlung von Stablecoin-Zahlungen, damit deine Unterlagen einer Prüfung standhalten.

Migration des Krypto-Anbieters: Umgang mit internen Stakeholdern

Informiere Finanzabteilung, Rechtsabteilung und Betrieb über die Änderung vor der Umstellung, nicht erst danach. Aktualisiere Zahlungsanweisungen und Wallet-Daten für Lieferanten, und lass in einer Übergangsphase alte und neue Ergebnisse parallel prüfen, bevor du vollständig umschaltest.

10. So erstellst du eine belastbare Shortlist nach dem Ausfall eines Anbieters

  1. Wende zuerst den regulatorischen Filter an und sortiere unregulierte Plattformen sofort aus.
  2. Bewerte die verbleibenden Anbieter anhand der Kriterien aus Abschnitt 6.
  3. Führe für die Shortlist-Kandidaten eine strukturierte Ausschreibung oder einen Sicherheitsfragebogen durch.
  4. Teste zunächst mit einem risikoarmen Zahlungsfluss, bevor du komplett migrierst.
  5. Baue Ausstiegsklauseln in den Vertrag ein, die Datenportabilität, Kündigungsfristen und Auslöser bei Lizenzänderungen abdecken.
  6. Dokumentiere deine Auswahlbegründung für Prüfer und die Freigabe durch den Vorstand.

Lass nicht einen gescheiterten Anbieter über den nächsten entscheiden. Wenn du als Privatperson einfach nur wieder Krypto ausgeben willst: Bleap ist selbstverwahrend, kommt mit 0% FX-Gebühren und bis zu 20% Cashback – so behält niemals ein Anbieter dein Guthaben in der Hand. Bleap-Konto eröffnen →

Häufig gestellte Fragen zu Kulipa-Alternativen

Was ist mit Kulipa passiert und wann wurde der Dienst eingestellt?

Kulipa, das Pariser Startup für Stablecoin-Karteninfrastruktur, das 9,2 Millionen US-Dollar eingesammelt und über 120.000 Karten ausgegeben hatte, musste am 29. Juli wegen Zahlungsunfähigkeit dichtmachen. Damit fielen die Zahlungskarten für rund 20 Fintech-Kunden weg, darunter Solflare und Ready. Die Abschaltung kam abrupt und ohne große Vorwarnung – viele Kartennutzer wurden mitten in einer Transaktion überrascht.

Was ist die beste MiCA-konforme Alternative zu Kulipa für Unternehmen?

Das hängt davon ab, in welcher Rolle du unterwegs bist. Für Fintechs und Wallet-Anbieter, die eine White-Label-Infrastruktur zum Ausgeben von Karten brauchen, ist Rain der naheliegendste 1:1-Ersatz, mit Baanx und Immersve als starken Alternativen. Für Privatpersonen, die eine von Kulipa betriebene Karte genutzt haben und einfach wieder bezahlen wollen, ist Bleap die führende MiCA-konforme, selbstverwahrte Mastercard-Lösung – mit 0 % FX-Gebühren und bis zu 20 % Cashback.

Kann ich eine Stablecoin-Zahlungsplattform für B2B-Zahlungen an Lieferanten in der EU nutzen?

Ja, aber nur über einen Anbieter, der dafür lizenziert ist. Unter MiCA erfordert das Bewegen und Umwandeln von Stablecoins als Geschäftsdienstleistung in der Regel eine CASP-Zulassung, und das Halten von E-Geld-ähnlichen Guthaben bringt zusätzliche Vorschriften mit sich. Anbieter wie die hier vorgestellten wandeln Stablecoins wie USDC im Hintergrund in Fiat-Geld um, sodass Händler kein Krypto akzeptieren müssen.

Wie überprüfe ich, ob ein Krypto-Zahlungsanbieter wirklich MiCA-konform ist?

Schau im ESMA-Register nach der CASP-Registrierung des Anbieters, verlange eine Kopie der Lizenzunterlagen mit Angabe der Regulierungsbehörde und Lizenznummer, und prüfe außerdem den Status als E-Geld-Institut sowie ein eventuelles Passporting. Kann ein Anbieter seine Aufsichtsbehörde nicht benennen oder keine Lizenznummer vorweisen, ist das ein klares Warnsignal.

Mit welchen AML- und KYC-Prüfungen muss ich beim Onboarding bei einem neuen Krypto-Zahlungsanbieter rechnen?

Bei Privatpersonen läuft eine Identitätsprüfung, bei Unternehmen kommen die Offenlegung der wirtschaftlich Berechtigten (UBO) und Unternehmensdokumente hinzu. Ein seriöser Anbieter überwacht außerdem laufend die Transaktionen und gleicht sie mit den Sanktionslisten von OFAC, EU und UN ab. Bleap fragt dabei nur die Informationen ab, die für die MiCA-Zulassung wirklich nötig sind.

Wie lange dauert der Wechsel von Kulipa zu einer neuen Plattform fürs Krypto-Ausgabenmanagement?

Bei einer White-Label-Migration für Unternehmen solltet ihr Zeit einplanen für KYC-Onboarding, API-Integration, Datenmigration und eine Testphase im Parallelbetrieb – je nach Volumen realistisch gesehen einige Wochen bis wenige Monate. Wer als Privatperson zu einer Verbraucherkarte wie Bleap wechselt, ist deutlich schneller startklar, oft schon am selben Tag, sobald die KYC-Prüfung durch ist.

Fazit: Eine Kulipa-Alternative wählen, auf die man bauen kann

Das Aus von Kulipa ist ein Weckruf. Es drängt Unternehmen wie Kartennutzer gleichermaßen zu einem regulierteren, robusteren Krypto-Zahlungs-Stack – und macht eine Lektion unmissverständlich klar: Das Custody-Modell entscheidet darüber, ob es nur ärgerlich wird oder das Guthaben komplett eingefroren ist. Für EU-Nutzer sollte der Filter „reguliert und Self-Custody zuerst“ nicht verhandelbar sein.

Für Fintechs, die White-Label-Infrastruktur ersetzen müssen, sind Rain, Baanx und Immersve die ernstzunehmenden Kandidaten. Für Privatpersonen, deren Karte über Nacht ausgefallen ist, kommt Bleap dem bisherigen Angebot am nächsten – eine selbstverwahrende Mastercard, aufgebaut auf derselben Architektur, die schon Solflare-Nutzer geschützt hat, mit 0 % FX-Gebühren, bis zu 20 % Cashback und gebührenfreien Einzahlungen in EUR, USD und MXN. Je nach Stablecoin-Bedarf, Custody-Präferenz und geografischem Fokus wird jedes Unternehmen diese Optionen anders gewichten – und genau so sollte die Entscheidung auch getroffen werden.

Dank der Rechtssicherheit durch MiCA ist jetzt der richtige Moment, um auf eine langfristig ausgelegte Plattform umzusteigen. Startet noch heute mit eurer Prüfung, bewertet eure Favoriten anhand der Kriterien aus diesem Leitfaden – und wenn ihr einfach nur wieder ausgeben wollt, seid ihr mit Bleap in wenigen Minuten startklar.

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