Tria Krypto-Karte Test 2026: Vorteile, Nachteile und Alternativen
15 August 2026 · Aktualisiert 15 August 2026

Gabriel Caetano
MASTERCARD
Tria Krypto-Karte Test 2026: Vorteile, Nachteile und Alternativen
Tria ist eine Self-Custody-Visa-Kryptokarte mit bis zu 6 % Cashback, breiter Multi-Chain-Unterstützung und internationaler Akzeptanz. Dieser Test 2026 behandelt Gebühren, FX, Rewards, Regulierung, Sicherheit und Alternativen.

Tria Crypto Card im Test: Vorteile, Nachteile und Alternativen
Die Tria Card ist eine selbstverwahrende Visa-Karte, mit der du direkt aus deinem eigenen Wallet in über 150 Ländern bezahlen kannst – mit Cashback von bis zu 6% und einmaligen Stufengebühren von etwa 25 bis 250 Euro. Sie richtet sich an Krypto-Nutzer, die ihre Keys selbst behalten und trotzdem direkt an der Kasse bezahlen möchten. Allerdings wird die Karte von einem US-Unternehmen aus Delaware ausgegeben und nicht von einem MiCA-lizenzierten EU-Anbieter. Zudem listen die offiziellen Kartenbedingungen Fremdwährungsgebühren von bis zu 3%, trotz des Werbeversprechens "0% FX" – ein Punkt, der für europäische Nutzer durchaus relevant ist.
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1. Was ist die Tria Crypto Card? (Überblick und Zielgruppe)
Tria positioniert sich als chain-abstrahiertes Konto mit angeschlossener Ausgabekarte. Die Tria Card ist eine Visa-Prepaidkarte, ausgegeben von Nimbus, LLC (einem Unternehmen mit Sitz in Delaware), mit der du Kryptowährungen bei über 130 Millionen Händlern weltweit ausgeben kannst – und zwar, ohne deine Assets jemals auf eine zentrale Börse zu übertragen. Das entscheidende Merkmal ist echtes Self-Custody: Deine Kryptowerte liegen in einer TSS-Wallet (Threshold Signature Scheme), nicht in einem von Tria kontrollierten Verwahrkonto. Entwickelt wird die Karte von Threely Dimensions Inc.
Das Grundprinzip ist simpel: Du gibst Krypto überall dort aus, wo Visa akzeptiert wird, und die Umrechnung erfolgt direkt an der Kasse. Deine Kryptowerte bleiben so lange in deiner Wallet, bis du die Karte tatsächlich durchziehst. Auch die Zielgruppe ist klar umrissen: Multi-Chain-Krypto-Halter, DeFi-Nutzer und alltägliche Krypto-Ausgeber, die vermeiden wollen, die Kontrolle über ihre Assets an eine Börse abzugeben. Bis April 2026 hatte Tria bereits über 500.000 Nutzer gewonnen und mehr als 100 Millionen US-Dollar an Transaktionen abgewickelt – eine beachtliche Marke für ein Produkt, das erst im November 2025 in die öffentliche Beta gestartet ist.
2. Kernfunktionen der Tria Crypto Card
Unterstützte Assets und Wallets
Triass große Stärke ist die Vielfalt. Die Karte unterstützt über 1.000 Kryptowährungen, darunter BTC, ETH, USDT, USDC und wichtige Altcoins über mehrere Netzwerke hinweg, unter anderem Ethereum, Polygon, Optimism und Arbitrum. Das Wallet-Modell ist wirklich non-custodial und basiert auf MPC-basierten Threshold-Signaturen. Erst kürzlich hat die Plattform angekündigt, dass auch Bitcoin-Aufladungen in Eigenverwahrung für Kartenzahlungen unterstützt werden (Dezember 2025).
Ausgeben, Umrechnen und Rewards
Die Umrechnung läuft automatisch ab. Bei jedem Kauf wandelt Trias KI-gestützte BestPath-Routing-Engine deine Kryptowährung direkt am Point of Sale in Fiat-Geld um. Bei den Rewards sieht die Sache etwas differenzierter aus. Die Tria Premium Card bietet die höchste Basis-Cashback-Rate aller selbstverwahrenden Karten, die im Test 2026 berücksichtigt wurden – allerdings gelten die 6% jetzt nur noch für die ersten 2.000 $ der monatlichen Ausgaben (danach 1%). Wichtig zu wissen: Der TRIA-Token ist am 3. Februar 2026 gestartet, und das ist relevant, weil das Cashback in TRIA-Token ausgezahlt wird, nicht in Bargeld.
App und Onboarding-Erfahrung
Tria bietet sowohl virtuelle als auch physische Kartenformate an, plus Unterstützung für Apple Pay und Google Pay. Das Onboarding läuft app-first mit einem leichten KYC-Verfahren ab, die Bewertungen dazu sind aber gemischt. Die Google Play Store-Bewertung von 2,1/5 spiegelt enttäuschte Airdrop-Erwartungen und Schwächen bei der Support-Reaktionszeit wider, während positive organische Stimmen das reibungslose Ausgeben und die echte Selbstverwahrung loben. Ein Detail beim Onboarding ist besonders erwähnenswert: Da die Gebühr vor dem KYC-Check anfällt, wird sie bei Ablehnung des Antrags nicht zurückerstattet.
3. Vorteile der Tria Crypto Card
- Breite Asset-Unterstützung: Du kannst mit einer sehr großen Auswahl an Assets bezahlen. Die Plattform punktet mit ihrer Self-Custody-Architektur, nützlicher Chain-Abstraktion und unterstützt über 1.000 Token auf mehr als 200 Chains.
- Echte Selbstverwahrung: Dein Guthaben bleibt bis zur Autorisierung jeder einzelnen Transaktion in deiner eigenen Wallet – der Kartenanbieter hat zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf deine Assets.
- Einfache Bedienung beim Bezahlen: Cross-Chain-Routing nimmt dir den üblichen Ärger mit Gas-Gebühren und Bridging ab. Du kannst Gas-Gebühren in jedem beliebigen Token zahlen – gibst du also USDC auf Ethereum aus, hast aber kein ETH, zieht Tria die Gas-Kosten einfach von deinem USDC-Guthaben ab.
- Weltweit akzeptiert: Die Karte funktioniert bei Visa-Händlern in über 150 Ländern.
- Hohe Cashback-Obergrenze: Die höchste Stufe wirbt mit bis zu 6% – einer der attraktivsten Sätze im Bereich der Self-Custody-Karten.
- Hohe Ausgabelimits: Alle Stufen bieten dieselben Ausgabelimits (1.000.000 $ täglich), keine Mindestausgaben und vollen Zugriff auf die Self-Custody-Wallet.
4. Nachteile der Tria Crypto Card
Hier sollten europäische Nutzer kurz innehalten und genau hinschauen.
- Keine MiCA-Lizenz: Die Karte von Tria wird über ein US-Unternehmen in Delaware ausgegeben, nicht über einen MiCA-zugelassenen EU-Anbieter. Damit bleibt ihr regulatorischer Status in der EU unklar.
- FX-Gebühren höher als beworben: Auf der Startseite wird mit 0% Wechselgebühren geworben, doch in den offiziellen Card Terms International ist eine Wechselgebühr von bis zu 3% aufgeführt – und genau darauf sollte man achten.
- Teurer Zugang zu Geldautomaten: Die Geldautomatengebühr von bis zu 2 $ + 3% macht Barabhebungen mit Tria teuer. Bei einer Abhebung von 200 € zahlt man bis zu 8 €.
- Volatiles, gesperrtes Cashback: Cashback wird nicht in Bargeld, sondern in TRIA-Token ausgezahlt. 20% werden sofort freigeschaltet, der Rest wird über mehrere Monate hinweg freigegeben. Der tatsächliche Wert hängt vom Marktpreis von TRIA ab, der stark schwanken kann.
- Geografische Lücken: Die Karte steht Einwohnern der USA, Russlands, der Türkei, Indiens, Vietnams, Israels und der Ukraine nicht zur Verfügung.
- Begrenzte Erfahrungswerte und App-Kritik: Die Plattform gibt es noch keine zwei Jahre, und in den App-Store-Bewertungen werden immer wieder Stabilitäts- und Support-Probleme genannt.
- Guthaben lässt sich schwer wieder abziehen: Einmal auf die Karte geladenes Guthaben kann nicht mehr zurückgebucht werden, während etwa 70% der Krypto-Karten genau das ermöglichen.
Das macht Tria nicht zu einem schlechten Produkt. Es zeigt aber, dass es sich um ein Produkt mit klaren Kompromissen handelt, die EU-Nutzer bewusst abwägen sollten.
5. Tria Crypto Card: Gebühren, Limits und Konditionen
Transaktions- und Umrechnungsgebühren
Tria verlangt jährliche Stufen-Gebühren statt eines Monatsabos. Die Standardpreise liegen bei Virtual 25 $, Signature 109 $ und Premium 250 $. Die Krypto-Umrechnung ist auf der Tria-Seite mit 0% beworben, der Haken liegt aber bei der FX-Gebühr. Manche Privatnutzer berichten von sich summierenden Gebühren (0,5% pro Transaktion plus FX-Gebühren plus Stufen-Kosten).
Geldautomaten-Abhebungen und Ausgabenlimits
Die täglichen Ausgabenlimits sind bei allen Stufen sehr hoch, aber die Automaten-Konditionen sind schwach. Bargeldabhebungen kosten bis zu 2 $ + 3%, und eine Kontostandsabfrage oder eine abgelehnte Abhebung kostet 2 $. Höhere Stufen mildern das ab: Die Premium-Stufe wirbt mit 0% Automatengebühren bis 750 $/Tag. Eine kostenlose monatliche Standard-Freimenge gibt es aber nicht. Tria bietet keinerlei kostenlose Geldautomaten-Abhebungen an – im Gegensatz zu 40% der Krypto-Karten, die im Schnitt eine Freimenge von 200 USD pro Monat gewähren.
Aufladegebühren
Aufladungen sind mit 0% beworben, allerdings gibt es eine betriebliche Besonderheit. Tria verlangt eine vorherige Umrechnung des Kryptos, bevor die Karte aufgeladen werden kann, während 40% der Konkurrenten bei jedem Kauf automatisch umrechnen. Das Gas übernimmt Tria über sein eigenes Routing, wodurch On-Chain-Aufladungen das übliche Problem festhängender Gelder vermeiden.
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6. Regulatorischer Status und Lizenzierung: Wo steht Tria?
Für EU-Nutzer ist das 2026 der wichtigste Abschnitt überhaupt. Tria's Kartenprogramm wird über eine US-Delaware-Gesellschaft ausgegeben, und es gibt keine bestätigte MiCA-Zulassung für den Kartenaussteller. Das ist kein Nebendetail. Seit MiCA in Kraft ist, bildet dieser Rahmen die Grundlage für den Verbraucherschutz bei europäischen Krypto-Dienstleistungen. MiCA hat den alten Flickenteppich durch ein einheitliches EU-weites Lizenzsystem ersetzt und schafft damit regulatorische Klarheit, stärkeren Anlegerschutz und die Möglichkeit, Dienstleistungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum zu passportieren.
Unter diesem Regime müssen Anbieter von digitalen Vermögenswerten inzwischen eine CASP-Lizenz (Crypto-Asset Service Provider) von der Latvijas Banka einholen, um in Lettland legal tätig zu sein. Eine Karte ohne vollständige MiCA-Zulassung kann zwar trotzdem funktionieren, aber EU-Nutzer bekommen dabei weniger von den durchsetzbaren Schutzmaßnahmen, die ein lizenzierter CASP einhalten muss. Wenn dir regulatorische Sicherheit wichtig ist, wenn es darum geht, wie du Geld hältst und ausgibst, ist ein fehlender Lizenzstatus eine echte Einschränkung und keine bloße Formalität.
7. Sicherheit und Verwahrungsmodell
Beim Thema Verwahrung punktet Tria. Die Wallet ist durch Threshold-Signaturen wirklich self-custodial, und Tria hält niemals die Kontrolle über deine Vermögenswerte – außer während der Liquidation. Das heißt: Sollte der Anbieter verschwinden, behalten Nutzer trotzdem Zugriff auf ihre Assets. Dieses Modell reduziert das Gegenparteirisiko im Vergleich zu Exchange-Karten, bei denen dein Guthaben verwahrt wird.
Die üblichen Kartenfunktionen sind vorhanden, einschließlich Apple Pay- und Google Pay-Tokenisierung sowie App-basierten Sperrfunktionen. Die größeren offenen Fragen betreffen weniger die Kartenmechanik als die Smart-Contract-Exposition und die Reife der Plattform. Institutionelle Analysten loben die zugrunde liegende Technologie, während Privatnutzer über Reibungspunkte durch aggressive Airdrop-Kampagnen, schwankende Belohnungsstrukturen und Probleme mit der App-Stabilität berichten. Self-Custody schützt dich vor Insolvenzrisiken, beseitigt aber nicht das Protokoll- oder Ausführungsrisiko.
8. Tria vs. Bleap: Der direkte Vergleich
Vergleichstabelle
Feature | Tria | Bleap |
|---|---|---|
MiCA-Lizenz | Nicht bestätigt (US-Emittent aus Delaware) | MiCA CASP, Bank von Lettland (25. Juni 2026) |
Regulatorischer Status in der EU | Unklar | Lizenzierter CASP mit EWR-Passporting |
Kartennetzwerk | Visa | Mastercard Debit |
Custody-Modell | Self-Custodial (TSS/MPC) | Self-Custodial |
Cashback | Bis zu 6% (gestaffelt, ausgezahlt in TRIA/USDT) | Bis zu 20% (ausgezahlt in USDC) |
FX-Gebühren | Bis zu 3% (laut offiziellen Bedingungen) | 0% |
Monatliche/jährliche Gebühr | 25 bis 250 USD pro Jahr (gestaffelt) | 0 €, kein Abo nötig |
Asset-/Chain-Abdeckung | Über 1.000 Assets, Multi-Chain | Über 50.000 Token auf Arbitrum, Solana, Base |
Krypto-Trading | Ja | Gebührenfrei, keine Gas-Kosten |
Sparen/AER | Beworbene 15% APY (variabel) | Steady 3,65% / Dynamic 3,83% (USD)¹ |
Verfügbarkeit | Über 150 Länder (nicht USA, Indien, Türkei usw.) | EWR, Expansion in Lateinamerika im Gange |
¹ Für Bleaps USD-Sparvaults gilt eine Mindesteinzahlung von 1 USD, 0% Abhebegebühr und keine Bindungsfrist. EUR-Sparen folgt in Kürze.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Vergleich
Wo Tria punktet: eine riesige Auswahl an Assets und ein chain-übergreifendes Ausgabenerlebnis für alle, die mit vielen Netzwerken jonglieren. Wo Bleap punktet: regulatorische Sicherheit und Kostentransparenz. Bleap ist eine non-custodial On-Chain-Finance-App mit einer Mastercard-Debitkarte, die am 25. Juni 2026 von der Latvijas Banka eine MiCA-CASP-Lizenz erhalten hat. Bei den Gebühren ist der Unterschied deutlich: Laut Trias offiziellen Nutzungsbedingungen können FX-Gebühren von bis zu 3% anfallen, während Bleap 0% FX-Gebühren ohne Obergrenzen berechnet. Bei den Rewards bietet Bleap bis zu 20% Cashback in USDC, während Tria eine gestaffelte Rate in einem Token auszahlt, dessen Wert schwanken kann.
Welches Profil passt zu wem? Tria eignet sich für experimentierfreudige Multi-Chain-Nutzer, die mit dem Risiko eines noch jungen Projekts gut leben können. Bleap eignet sich für EU-Nutzer, die Self-Custody mit dem Schutz eines lizenzierten Anbieters kombinieren möchten.
9. Bleaps MiCA-Lizenz und rechtlicher Stand in Europa
Bleap ist ein Fintech-Kartenunternehmen und keine Bank – seine Position in Europa beruht auf einer konkreten Zulassung. Die Latvijas Banka hat der Bleap SIA am 25. Juni 2026 die CASP-Lizenz erteilt, die den Tausch von Krypto-Assets gegen Geld sowie den Tausch von Krypto-Assets gegen andere Krypto-Assets abdeckt.
Der praktische Nutzen einer MiCA-konformen Karte liegt im sogenannten Passporting. Die Zulassung verleiht Passporting-Rechte in allen 27 EU-Mitgliedstaaten. Generell gilt: Unter MiCA müssen CASP-lizenzierte Unternehmen strenge AML/CTF-Vorgaben, Governance-Standards, aufsichtsrechtliche Sicherungsmaßnahmen und Risikomanagement-Rahmenwerke einhalten. Für eine regulierte Krypto-Karte in Europa bedeutet das durchsetzbare Verbraucherschutzrechte und operative Standards, an die eine unlizenzierte Alternative schlicht nicht gebunden ist. Da die Regulierungsbehörden 2026 die Vorschriften weiter verschärfen, verschafft sich eine Karte mit bereits vorhandener Lizenz einen strukturellen Vorsprung.
10. Unterstützte Länder und Verfügbarkeit
Auf dem Papier deckt Tria eine riesige Region ab. Tria bietet Support in über 150 Ländern, darunter UK, Europa, Lateinamerika, APAC und Nahost/Afrika – in den USA ist die Karte allerdings nicht verfügbar. Auf der Ausschlussliste stehen außerdem Indien, die Türkei, Russland, Vietnam, Israel und die Ukraine. Die Verfügbarkeit ist also breit, aber nicht flächendeckend.
Bei Bleap ergibt sich die Abdeckung aus der Lizenz: Durch das MiCA-Passporting ist der Service im gesamten EWR nutzbar, und die Expansion nach Lateinamerika – in Märkte wie Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Argentinien – läuft bereits. Für Reisende oder Remote-Worker mit Sitz in der EU sind beide Karten nutzbar, aber Bleaps Abdeckung basiert auf einer echten Lizenz und nicht auf Einzelentscheidungen der jeweiligen Kartenanbieter.
Sorge, dass deine Krypto-Karte in neuen regulatorischen Umgebungen den Zugang verliert? Die MiCA-Lizenz von Bleap gewährt Passporting-Rechte in allen 27 EU-Mitgliedstaaten – mit durchsetzbarem Verbraucherschutz. Jetzt die Bleap-Karte holen →
11. Fazit: Welche Krypto-Karte passt zu dir?
- Tria ist die richtige Wahl, wenn: dir die größtmögliche Auswahl an unterstützten Assets wichtig ist, du über viele verschiedene Chains hinweg Geld ausgibst und du damit klarkommst, eine Karte zu nutzen, die außerhalb des MiCA-Rahmens ausgegeben wird – mit Cashback in einem volatilen Token.
- Bleap ist die richtige Wahl, wenn: regulatorische Sicherheit und EU-Rechtsschutz für dich nicht verhandelbar sind, du einen echten 0%-Wechselkurs willst statt "bis zu 3%", und du bis zu 20% Cashback ohne jährliche Gebühr für höhere Stufen haben möchtest.
Für die meisten Nutzer in Europa ist 2026 eine MiCA-lizenzierte Karte die sicherere Standardwahl – vor allem bei langfristiger Nutzung oder höheren Beträgen. Beide Karten bieten echte Selbstverwaltung deiner Assets. Der entscheidende Faktor ist meist die Kostentransparenz und der regulatorische Status, und in beiden Punkten liefert Bleap weniger Überraschungen.
12. Häufig gestellte Fragen
Ist die Tria-Kryptokarte in Europa verfügbar?
Ja. Tria deckt über 150 Länder ab, darunter auch UK und Europa – in den USA ist die Karte allerdings nicht erhältlich. Ob sie in Europa tatsächlich genutzt werden kann, hängt letztlich von den Richtlinien der ausgebenden Bank und dem KYC-Ergebnis ab. Da die Karte über eine US-Delaware-Gesellschaft ausgegeben wird und nicht über einen MiCA-lizenzierten Anbieter, haben EU-Nutzer hier weniger durchsetzbare Schutzrechte, als sie ein lizenzierter CASP bieten müsste.
Welche Gebühren fallen bei der Tria-Kryptokarte an?
Tria arbeitet mit jährlichen Stufengebühren von etwa 25 bis 250 Euro, eine monatliche Gebühr gibt es nicht. Die eigentlichen Kostenpunkte sind die FX- und Geldautomatengebühren: Die FX-Gebühr liegt bei bis zu 3 %, die Geldautomatengebühr bei bis zu 2 $ plus 3 %. Trotz des Marketings mit „0 % FX" stehen in den offiziellen Kartenbedingungen bis zu 3 % – wer in verschiedenen Währungen unterwegs ist, sollte das also einkalkulieren.
Ist Tria eine regulierte oder MiCA-konforme Kryptokarte?
Nein, eine MiCA-Lizenz für Tria ist nicht bestätigt. Das Kartenprogramm läuft über eine US-Delaware-Gesellschaft. Bleap dagegen besitzt eine MiCA-CASP-Lizenz, die die Latvijas Banka am 25. Juni 2026 an Bleap SIA vergeben hat. Für EU-Nutzer entscheidet genau dieser Unterschied darüber, welche Verbraucherschutzrechte greifen.
Wie schneidet Bleap im Vergleich zu Tria für EU-Nutzer ab?
Beide Karten sind self-custodial. Die Unterschiede liegen bei regulatorischem Status, Kosten und Rewards. Bleap ist MiCA-lizenziert mit EWR-Passporting, verlangt 0 % FX-Gebühren und bietet bis zu 20 % Cashback in USDC – ganz ohne jährliche Stufengebühr. Tria wiederum unterstützt eine größere Auswahl an Assets, verlangt aber bis zu 3 % FX-Gebühr und zahlt Cashback in einem wertschwankenden Token aus.
Was ist 2026 die sicherste Krypto-Debitkarte für EU-Nutzer?
Aus Sicherheitsgründen solltest du MiCA-Konformität, eine benannte Aufsichtsbehörde und Self-Custody in den Vordergrund stellen. Bleap erfüllt alle drei Kriterien: Es ist eine Mastercard mit Self-Custody eines CASP, der von der Bank von Lettland lizenziert ist – das gibt EU-Nutzern durchsetzbare Schutzrechte und ein Passporting im gesamten EWR. Der regulatorische Status sollte dein erstes Auswahlkriterium sein, nicht dein letztes.
Kann ich eine Krypto-Karte für den alltäglichen Zahlungsverkehr in Europa nutzen?
Ja. Beide Karten funktionieren bei Millionen von Visa- oder Mastercard-Händlern und unterstützen Apple Pay sowie Google Pay, wobei Krypto an der Kasse in Fiat umgewandelt wird. Für den täglichen Gebrauch solltest du auf echte 0 % FX-Gebühren, transparente Bedingungen bei Geldautomaten und einen lizenzierten Anbieter achten. Bleap ist eine Debitkarte, die du überall dort einsetzen kannst, wo Mastercard akzeptiert wird – mit 0 % FX-Gebühren und bis zu 20 % Cashback.
Fazit: Zusammenfassung der Tria Krypto-Karte im Test
Wägt man die Vor- und Nachteile der Krypto-Karte ab, bietet Tria echten Nutzen für Krypto-Ausgeber: echte Self-Custody, breite Unterstützung für Multi-Chain-Assets und ein zugängliches, Chain-abstrahiertes Nutzererlebnis. Das sind gewichtige Stärken. Der zentrale Kritikpunkt ist genauso real. Regulatorische Unklarheiten, eine unklare MiCA-Position, FX-Gebühren von bis zu 3 % und Cashback in einem volatilen Token sind für EU-Nutzer erhebliche Risiken.
Wenn du auf der Suche nach der besten Krypto-Karte für Ausgaben in der EU im Jahr 2026 bist, solltest du den regulatorischen Status ganz oben auf deine Checkliste setzen. Wo Tria Fragen offen lässt, liefert Bleap Antworten: eine Mastercard mit Self-Custody von einem MiCA-lizenzierten Anbieter, registriert bei der Bank von Lettland, mit 0 % FX-Gebühren, bis zu 20 % Cashback in USDC, gebührenfreiem Krypto-Handel und USD-Sparvaults mit bis zu 3,83 % effektivem Jahreszins. Vergleiche deine Optionen – und entscheide dann selbst.
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